5 Dinge, die nicht in Social Media gehören

Viele Makler nutzen Social Media Kanäle für ihr digitales Marketing. Diese 5 Dinge sollten Sie in den sozialen Netzwerken aber niemals verbreiten.

Als Makler ist es heutzutage durchaus sinnvoll, in den Social Media Kanälen wie z.B. Facebook aktiv zu sein (s. Artikel: Social Media für Immobilienmakler). Über die sozialen Netzwerke können Kundenkontakte entstehen und gesamte Netzwerke angezapft werden, über welche Sie verhältnismäßig günstig an neue Kunden kommen können. Doch immer wieder ist festzustellen, dass einige Personen Inhalte veröffentlichen, die den gegenteiligen Effekt haben können. Vermeiden Sie deshalb unbedingt die unten aufgezählten Arten von Posts in Social Media.

Social Media Zuspruch

Social Media Arbeit kann Ihnen als Makler viel Zuspruch bringen – wenn Sie es richtig anstellen. Bild: © drubig-photo – Fotolia.com

Negative Aussagen über andere Personen

Dieser erste Punkt sollte völlig klar sein, vor allem beleidigende oder verletzende Aussagen sind unmöglich und ein absolutes Tabu. Aber auch schlicht negative Aussagen sollten Sie sich unbedingt verkneifen, selbst wenn Ihnen diese noch so unter den Nägeln brennen. Denn wichtig ist hierbei zu wissen: den Schaden trägt nicht nur der Diskreditierte, sondern vor allem auch Sie. Denn wer den Beitrag liest wird gleichzeitig denken “wie kann er sowas posten” und Sie werden schnell zum Lästermaul abgestempelt was definitiv den Ruf der Firma schädigt.

Das gilt natürlich für konkurrierende Makler, ganz besonders aber auch für die eigenen Kollegen. Schlechte Bemerkungen über Mitarbeiter oder Vorgesetzte werfen nicht nur ein schlechtes Bild auf Sie selbst wegen Ihrer Lästereigenschaften, sondern schädigen durch die negative Aussage über einen Teil Ihrer Firma das Unternehmen gleich noch ein zweites Mal.

Falsche Aussagen über andere Personen

Wozu Sie sich auch nicht hinreissen lassen dürfen sind Verleumdungen. Denn diese wirken nicht nur wie oben beschrieben rufschädigend, sondern sind noch dazu strafbar (§ 187 Strafgesetzbuch). Im Schlimmsten Fall drohen bis zu 5 Jahre Haft. Hierzu zählen auch Vermutungen oder Gerüchte, denn dass diese falsch sind ist in der Regel äußerst wahrscheinlich.

Gestohlene Inhalte

Bei Social Media Plattformen sind gestohlene Inhalte ein häufiges Problem. Hier lassen sich Inhalte schließlich sehr einfach und schnell übernehmen. Manchmal ist die Versuchung dann groß, den guten Text als den eigenen zu verkaufen. Das kann aber verschiedene negative Folgen haben:

  • Wenn die Tatsache des Plagiats entdeckt wird kann das sehr peinlich sein.
  • Zudem kann der Diebstahl des geistigen Eigentums finanzielle Folgen nach sich ziehen, nämlich wenn eine anwaltliche Abmahnung ins Haus kommt.

Achten Sie deshalb bei fremden Inhalten immer darauf, dass eine Quellenangabe enthalten ist. Alles andere wäre nur ärgerlich, denn auch die Weiterverbreitung von fremdem Inhalt kann Ihren guten Ruf stärken. Teilen Sie deshalb die interessanten Beiträge der anderen und agieren Sie als Multiplikator. Auf diese Weise drohen Ihnen keine negativen Konsequenzen.

Facebook Protz

Einige bekannte Blogger aus den USA geben öffentlich ihr Einkommen preis. Hierzulande wird zwar mit dem Thema Geld zurückhaltender umgegangen, doch auch hier gibt es immer wieder Fälle von Protzanfällen bzw. spezielle Kandidaten, die gerne heraushängen lassen, wie gut ihr Geschäft läuft und die sich z.B. mit teuren Autos ablichten lassen. Hierzu kann nur empfohlen werden: in Deutschland ist vornehme Zurückhaltung üblich, halten Sie sich deshalb mit zweifelsfalls angeberischen Inhalten zurück. Andernfalls kann schnell der Eindruck entstehen, dass Sie den einzelnen Kunden nicht nötig hätten.

Private Angelegenheiten

Als letztes noch ein sehr allgemeingültiger Rat: trennen Sie unbedingt Ihr Profil als Makler von Ihrem Profil als Privatperson. Diese beiden Bereiche sollten in den sozialen Medien strikt getrennt werden und keinesfalls verschwimmen. Denken Sie deshalb sich immer: würde ich diesen Inhalt auch in einer Zeitungsanzeige bringen? Denn: selbst wenn Inhalte für bestimmte Personenkreise gekennzeichnet werden, können diese in sozialen Netzwerken immer auf undurchsichtigen Kanäle weiter gestreut werden. Und Ihre Kunden brauchen nun mal keine Urlaubsbilder oder Partyberichte zu kennen.

Die strikte Trennung ist auch deshalb wichtig, weil andere Personen aus Ihrem persönlichen Umfeld möglicherweise Fotos veröffentlichen, auf welchen Sie markiert werden. Somit können Ihre Facebook-Freunde die Bilder sehen und bekommen privaten Inhalt, der für Geschäftskontakte schlichtweg unpassend sein könnte.

Richtig angewendet kann das Nutzen von Social Media eine hervorragende Ebene Ihres digitalen Marketings darstellen. Wie Sie als Makler hier positive Ergebnisse erzielen können und wie sich der Aufwand gezielt einsetzen lässt lesen Sie in unserem Artikel 5 Tipps für Ihre Social Media Aktivitäten.