Bessere Vermarktung durch bessere Bilder

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – dieses Sprichwort gilt auch für Immobilien Exposés. Hier achten viele Suchinteressenten in allererster Linie auf die eingestellten Bilder. Schenken Sie diesen bei Ihrem Online Exposé deswegen besonders viel Beachtung.

Mit guten Bildern im Exposé steigen die Vermarktungschancen beachtlich. Das zeigen nicht nur Befragungen der großen Immobilienportale sondern auch einfach das eigene Bauchgefühl. Ein weiterer Grund, viele und vielsagende Bilder ins Exposé aufzunehmen ist, dass Sie sich möglicherweise unnötige Besichtigungstermine ersparen, wenn Sie von Beginn an die Karten auf den Tisch legen und das Objekt in seinem tatsächlichen Zustand ehrlich darstellen. Dabei müssen Sie nicht explizit die Schwachstellen veröffentlichen, aber Sie sollten diese auch nicht verheimlichen oder verschweigen. Schließlich zeigt sich der wahre Zustand ohnehin im Besichtigungstermin.

Makler fotografiert

Für gute Bilder eines Objekts müssen Sie kein Profi-Fotograf sein. In der Regel reicht es, ein paar kleine Regeln zu beachten. Bild: © Nick Freund – Fotolia.com

Gute Bilder für Immobilien Exposés

Doch was bedeutet “gute Bilder”? Und wie können Ihnen diese auch ohne Profiausstattung und Fotografiekurse gelingen?

Eine Grundvoraussetzung für gelungene Bilder ist gutes Licht. Bei Aufnahmen von Aussen empfiehlt es sich, gutes Wetter mit Sonnenschein abzuwarten, das macht auch die gesamte Stimmung freundlicher. Aber auch bei Innenaufnahmen ist es wichtig, gute Lichtverhältnisse zu schaffen. Diese wirken immer freundlicher, sind meist schärfer und machen einen professionelleren Eindruck als halbdunkle Schnappschüsse.

Ein weiterer Tipp, der wenig Geld kostet und oft trotz günstiger Kameraausstattung gute Ergebnisse erzielt ist, die Kamera auf ein Stativ zu stellen. Sollten Ihnen auch hierfür die Kosten zu hoch sein, so achten Sie zumindest darauf, beim Fotografieren eine feste Unterlage zu verwenden. Selbst nur leicht verwackelte Bilder wirken im Exposé alles andere als professionell. Mit Hilfe eines Stativs können Sie bei schlechten Lichtverhältnissen auch im Nacht-Modus fotografieren, den inzwischen sogar die meisten günstigen Kompaktkameras anbieten.

Bildbearbeitung nur für den Feinschliff

Die Möglichkeiten an Bildbearbeitung sind heutzutage riesig. Sogar kostenlose und fast selbsterklärende Programme sind als Apps erhältlich. Hierbei sollten Sie aber unbedingt die Finger davon lassen, etwas beschönigen zu wollen und sich nur darauf konzentrieren, die farbtiefe oder Kontrast und Helligkeit zu optimieren. Sämtliche Schummeleien holen Sie spätestens beim Besichtigungstermin wieder ein. Das Vertrauen des Interessenten wäre dann verständlicherweise vollständig verspielt.

Bilderauswahl

Die Auswahl Ihrer Bilder sollte mindestens eine Außenansicht (bei Häusern besser aus mehreren Blickwinkeln) und zumindest ein Bild je wichtigem Raum umfassen (Küche, Badezimmer und Wohnzimmer sind Pflicht). Unsinnig ist es, wenn Sie Beispielbilder eines anderen Objektes einfügen. Auch Ihr Logo können Sie sich bei der Bildauflistung sparen.

Eine sinnvolle Ergänzung zu den aussagekräftigen Bildern aller Räume stellt der Grundriss des Objekts dar, der auch bei keinem Exposé fehlen sollte (s. Artikel Immobilien Grundriss wichtig für das Exposé). Manche Anbieter erstellen darüber hinaus sogar noch virtuelle Rundgänge aus dem Grundriss und den eingesendeten Fotos. Hier können sich die Kunden mittels Mausklick durch das Objekt bewegen. Bei aussagekräftigen Bildern und einem verständlichen Grundriss können Sie sich diese Spielerei aber vermutlich sparen.

Natürlich sollten Sie dafür sorgen, dass das Objekt für die Fotos sauber und aufgeräumt ist. Noch weiter darüber hinaus geht die Möglichkeit des Home Staging, wo Objekte sogar mit Hilfe von Einrichtungsgegenständen besonders attraktiv angepriesen werden. Lesen Sie hierzu unseren Artikel Bessere Objektvermittlung durch Home Staging.

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