Makler Newsletter: So verbessern Sie Ihr Ergebnis deutlich

E-Mail Kampagnen können gute Erfolge bringen. Aber der Erfolg hängt direkt davon ab, wie sicher Ihre E-Mails nicht im Spam landen. Hier zeigen wir einige Tricks, wie Sie das erfolgreich verhindern können.

Zum grundsätzlichen Verständnis ist zunächst zu erklären, dass E-Mail Provider “lernen”, was Spam ist. Treten gewisse Indizien häufiger auf, so stuft das E-Mail Programm Ihre Adresse als potentiellen Spam Absender ein. Von da an landen Ihre Nachrichten nicht mehr im Posteingang des Adressaten. Deswegen ist es für den Erfolg Ihrer E-Mail Marketing Kampagne besonders wichtig, dass Sie einige Regeln beachten, mit welchen Sie nicht im Spamordner landen.

Spam E-Mails

Die meisten E-Mail Provider filtern Spam E-Mails automatisch aus dem Posteingang.

Von Spammern abheben

Der erste Hinweis sollte völlig klar sein, ist aber so wichtig, dass wir ihn hier noch mal erläutern: Setzen Sie sich deutlich von den üblichen Spam-Praktiken ab! Das bedeutet: Verwenden Sie im Betreff keine Verdachtswörter wie “kostenlos” oder “super” und keine Sonderzeichen wie Dollar-Zeichen oder Sternchen. Auch das Schreiben von Wörtern ausschließlich mit Großbuchstaben sollten Sie unbedingt vermeiden. Damit ist schon mal die erste Hürde genommen, nicht sofort als Spam eingestuft zu werden.

Außerdem sollten Sie anders als die Spammer auch keine Listen mit E-Mail Adressen kaufen. Diese sind oft schon von den Spammern so stark verwendet, dass auf diesen Adressen kaum mehr jemand seine Nachrichten liest oder von vornherein nur speziell angelegte E-Mail Adressen für Werbeangaben in den Listen enthalten sind. Wesentlich wertvoller sind echte, organisch gewachsene Kontaktsammlungen, auch wenn diese anfangs nicht so umfangreich sein mögen.

Ein wichtiges Signal, sich von Spammern abzusetzen ist, dass Sie unbedingt eine Möglichkeit der Abmeldung aus Ihrem Newsletter anbieten müssen. Ist das nicht gegeben und möchte jemand Ihre E-Mails nicht mehr bekommen, wird er Sie einfach als Spam einstufen, damit sein Programm Ihre E-Mails zukünftig nicht mehr in den Posteingang lässt. Passiert das aber, so erfährt der automatische Spamfilter des E-Mail Providers diese Einstufung Ihrer Adresse und wird diese auch bei anderen Nutzern kritischer einstufen. Außerdem gehört das Angebot der Abmeldung vom Newsletter zwingend zum seriösen und professionellen Auftritt.

Gestaltung Ihrer E-Mails

Die E-Mail Provider haben Wege entwickelt, Absenderadressen automatisch als Spam oder nicht Spam zu kategorisieren. So sind beispielsweise Indizien dafür, dass es sich um Spam handeln könnte, dass die Mail gar nicht erst geöffnet wurde. Schreiben Sie deswegen einen Betreff für Ihre Newsletter, der zum Draufklicken verlockt. So werden diese geöffnet und Ihre Absenderadresse landet weniger im Spamverdacht. Auch wenn Sie Ihre Abonnenten nicht zu sehr überhäufen sorgt eher dafür, dass Ihre E-Mails dafür vermehrt geöffnet werden.

Auch wenn eine E-Mail Bilder oder ähnliche Inhalte enthält, die vom Provider zunächst blockiert und gesondert geladen werden müssen, wirft der E-Mail Provider einen besonderen Blick darauf, ob die Elemente denn tatsächlich geöffnet wurden. Hat niemand die zusätzlichen Inhalte geöffnet, scheint die E-Mail eher Spam zu sein. Gestalten Sie Ihre E-Mails deshalb so, dass entweder keine zusätzlichen Bilder geladen werden müssen, oder dass die Verlockung, diese zu öffnen, sehr groß ist.

Interaktion als Zustellgarantie

E-Mail Provider deuten es als klares Signal gegen einen Spamabsender, wenn auf die E-Mails geantwortet wird. Schließlich wird kein Mensch einer echten Spamnachricht auch noch antworten. Versuchen Sie deshalb, auch über Ihr E-Mail Marketing eine Interaktion mit Ihren Lesern zu erreichen. Das hat nicht nur den Vorteil des Spamschutzes für Ihren Newsletter sondern zeigt Ihren Lesern noch zusätzlich, dass Sie jederzeit an echter Konversation interessiert sind und sich gerne allen Fragen stellen.

Der sicherste Weg, mit Ihrer E-Mail nicht im Spam zu landen ist aber, wenn der Empfänger Sie in sein Adressbuch eingetragen hat. In diesem Fall wird kein E-Mail Programm Ihren Newsletter aussortieren. Versuchen Sie deshalb, von Ihren Lesern in die Kontaktliste aufgenommen zu werden. Am einfachsten geht das ganz schlicht durch die Erklärung des Sachverhalts: in dem Moment, in dem sich jemand für Ihren Newsletter einträgt oder Ihnen etwas schreibt und eine Antwort E-Mail erwartet, möchte er ja, dass Sie sich bei ihm melden. Fordern Sie deshalb genau in diesem Moment dazu auf, Ihre Absenderadresse in die Kontaktdaten zu übernehmen, damit die erwartete Information nicht aus Versehen im Spam landet.

Hilfreiches Tool zur Spam Untersuchung

Zuletzt sei noch ein Tool genannt, mit welchem Sie Ihre E-Mail auf die Spam Alarmfaktoren der Provider testen können: SpamAssasin. Hier senden Sie eine E-Mail an check@isnotspam.com und das Tool prüft die Faktoren, die zur Spam Einstufung führen. Nach wenigen Minuten können Sie auf www.isnotspam.com eine Auswertung zur versendeten Mail einsehen.

Beim E-Mail Marketing gilt es genau so wie bei anderen Online Marketing Maßnahmen, eine Gratwanderung zwischen der notwendigen Bearbeitungsintensität für Ihre Werbung und die gebotene Zurückhaltung zu schaffen. Wie oft versenden Sie Ihre Newsletter an die eingetragenen Adressen? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit!

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