Die optimale Begleitung beim Immobilienverkauf

 Nicht nur durch die vielseitigen Angebote im Internet, die dazu verlocken, die Vermittlung einer Immobilie ohne Makler selbst in die Hand zu nehmen, sondern auch durch die große Konkurrenz benötigen Sie als Immobilienmakler einige Alleinstellungsmerkmale, wie beispielsweise ein besonderes Maß an Service. Dazu gehört auch, den Kaufvorgang bei einer erfolgreichen Vermittlungstätigkeit mit zu begleiten.

Mit der Vermittlung eines Kaufinteressenten ist Ihre Tätigkeit als Immobilienmakler noch nicht beendet. Hier können Sie erneut beweisen, was Sie von Ihrer Konkurrenz unterscheidet und den Kunden durch eine optimale weitere Betreuung von sich überzeugen. Das hilft Ihnen zwar im Falle dieses einen Auftrags nichts mehr, da dieser ohnehin erfolgreich verlaufen ist. Aber für mögliche weitere Aufträge ist es von größter Bedeutung, dass Sie bei Ihren Kunden in guter Erinnerung bleiben und sich ein guter Ruf über Sie verbreitet.

Angebot einer Reservierungsvereinbarung

Grundsätzlich gilt, ein Objekt niemals für jemand unentschlossenen zu reservieren. Sie sollten mit dem Interessenten zwar in Kontakt bleiben, aber die Immobilie dennoch mit anderen Interessenten besichtigen. Hat sich der Interessent aber bereits für das Objekt entschieden, nur muss er aber noch einige Dinge abklären, so können Sie ihm eine Reservierungsvereinbarung anbieten.

Hier wird eine Anzahlung geleistet, die bei erfolgreichem Vertragsschluss auf den Kaufpreis angerechnet wird. Im Gegenzug wird das Objekt tatsächlich „geblockt“ und für den vereinbarten Zeitraum niemand anderem angeboten. Die Höhe dieser Anzahlung beträgt in der Regel zwischen 1 und 3 Prozent des Kaufpreises.

Übernehmen Sie die Kaufvorbereitung

Wenn sich Verkäufer und Interessent über den Kauf einig sind, Fragen Sie Ihren Kunden, ob Sie den Kauf vorbereiten sollen. Vereinbaren Sie dazu einen Termin bei einem Notar – bestenfalls dem, der bereits den letzten Kauf des betroffenen Objekts abgewickelt hat, da er schon viele nötige Unterlagen noch vorliegend hat.

Teilen Sie dem Notar für seine Vorbereitung die Namen, Anschriften und Geburtsdaten des Käufers und des Verkäufers mit und dass Sie der Makler sind. Bitten Sie ihn in diesem Zusammenhang gleich, die Maklerklausel im Vertrag aufzunehmen. Diese bestätigt, dass Ihnen die Provision zusteht und erleichtert mögliche spätere Streitfälle erheblich. Danach lassen Sie sich mehrere mögliche Termine zur Auswahl vorerst reservieren und bitten um Zusendung des Vertrags vorab per E-Mail.

Sobald Sie mit Käufer und Verkäufer den Termin festgelegt haben fixieren Sie diesen mit dem Notar. Im Gegenzug leiten Sie den Vertragsentwurf an Käufer und Verkäufer weiter. Diesen sollten Sie selbst auch sehr genau studieren und versuchen, alle Absätze zu verstehen. Nur so können Sie auf etwaige Rückfragen Ihrer Kunden Auskunft geben – eine Unwissenheit könnte hier ggf. peinlich sein.

Vorbereitung für den Notartermin

Sie sollten sich mit dem Vertragsentwurf des Notars gut auseinandersetzen, um auf Rückfragen vorbereitet zu sein; Bild: © Haramis Kalfar – Fotolia.com

Teilnahme am Notartermin

Beim Notartermin sollten Sie auch selbst anwesend sein, so unterstützen Sie Ihren Kunden bis zur Unterschrift. Seien Sie auf Fragen vorbereitet, die Ihnen noch gestellt werden könnten. Besorgen Sie für den erfolgreichen Abschluss zwei gute Flaschen Wein und/oder einen Blumenstrauß, die Sie im Anschluss an den Termin überreichen.

Kümmern Sie sich immer darum, dass Ihre Kunden sich wohl fühlen und zeigen Sie jeden Augenblick, dass Sie das Geld wert sind, welches Ihnen durch die Courtage zusteht. Im besten Fall sind Ihre Kunden Ihnen gegenüber so positiv gestimmt und so zufrieden mit Ihrer Leistung und Ihrer Betreuung, dass Sie mit einem guten Gefühl Ihre Rechnung über die Maklerprovision begleichen. Wie Sie bei Mietobjekten einen Service bis zur Schlüsselübergabe anbieten, lesen Sie im Artikel „Die optimale Begleitung zur Immobilien Vermietung“, den wir in den nächsten Tagen veröffentlichen.

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