Viele Unternehmen stellen auf mobile Angebote um

Eine neue Studie hat die Fortschritte der Unternehmen bezüglich ihrer Angebote zum mobilen Internet untersucht und festgestellt, dass das Angebot zwar deutlich steigt, aber immer noch der Nachfrage hinterher hinkt.

Surfen auf dem Smartphone ist zum absoluten Alltag geworden. Die Nutzungszahlen des mobilen Internets übertreffen inzwischen sogar die Zugriffe von stationären Rechnern. Dennoch bleiben viele Unternehmen beim Thema “mobile” hinter den Anforderungen ihrer Nutzer zurück und haben die mobile Entwicklung noch nicht richtig realisiert. Im Rahmen der Studie “The Quest for Mobile Excellence” haben nun Econsultancy und Adobe rund 3.000 Marketing Fachleute aus der digitalen Branche über die Fortschritte in ihren Betrieben beim mobilen Internet befragt.

Deutlich mehr mobile Angebote als 2014

Als Ergebnis ist festzuhalten, dass die Unternehmen zwar noch relativ schwach aufgestellt sind, aber inzwischen eifrig nachrüsten. So hat innerhalb des letzten Jahres eine starke Verbesserung bezüglich mobiler Optimierung stattgefunden. Im Einzelnen wurden hierfür die folgenden Maßnahmen genannt:

  • 58 % haben das Design ihrer Internetseite auf “responsive” umgestellt (im Jahr 2014 waren es noch 46 %)
  • 58 % verfügen über eine mobil optimierte Webseite (2014 waren es nur 43 %)
  • 49 % arbeiten mit Apps für die mobile Anwendung (35 % in 2014)
  • 39 % optimieren sogar ihre E-Mails für die mobile Darstellung (2014 nur 34 %) und
  • 23 % verwenden ein adaptives Design (12 % in 2014).

(Mehrfachnennungen möglich)

mobile Entwicklung

Veränderung im Umgang mit dem Thema “mobile” (Mehrfachnennungen möglich).

Dabei sehen die Unternehmen die Anpassung auf die mobile Optimierung oft aber nur als notwendiges Übel zur verbesserten Optik. Dass im mobilen Bereich Kunden ganz anders erreicht werden können und somit auch ganz anders angesprochen werden müssen, erkennen die wenigsten Unternehmer. So gibt weniger als ein Drittel der Befragten an, dass sie den Kunden auch mit speziellen mobilen Aktivitäten erreichen wollen. Sogar nur 22 % der Unternehmen haben Mitarbeiter, die sich speziell mit der Frage einer mobilen Strategie beschäftigen.

Die Studie belegt allerdings auch, dass bereits ein Umdenken stattfindet und die Unternehmen inzwischen verstärkt auf mobile Inhalte achten. So befassen sich 40 % mehr als noch im Vorjahr mit dem Thema mobiles Internet bei ihrer Unternehmensstrategie.

Schlechte Werte für Immobilienmakler

Gemäß einer von Omnimakler beauftragten Erhebung über die mobile Optimierung der Internetseiten von Immobilienmaklern ist jedoch zu befürchten, dass ausgerechnet Makler die Entwicklung zum mobilen Internet noch wesentlich schlimmer verschlafen als andere Branchen. Denn hier wird eine mobile Optimierung bei weniger als 12 % der knapp 11.000 überprüften deutschen Makler Webseiten festgestellt. Die oben erwähnte Studie von Econsultancy und Adobe mit ihrem Ergebnis von über 50 % lässt die Maklerbranche hier alt aussehen.

Zum Schutz der Makler muss aber auch angemerkt werden, dass bei der Studie von Econsultancy und Adobe ausschließlich Marketing Fachleute befragt wurden. Bei der Erhebung zu den Makler Internetseiten handelte es sich größtenteils um Maklerbüros, die sicherlich keinen eigenen Marketingfachmann beschäftigen.

Die Größe des Unternehmens kann aber keine Ausrede gegen die Durchführung einer mobilen Optimierung sein, schließlich darf sich auch ein kleinerer Betrieb gegenüber einem derart ausgeprägten Trend nicht verschließen. Vor allem mit dem Angebot von Omnimakler, Ihre bestehende Seite kostengünstig und ohne Aufwand Ihrerseits für die mobile Darstellung anzupassen, bietet sich auch für kleinere Maklerbüros eine attraktive Möglichkeit, in Zukunft am wachsenden mobilen Markt teilzuhaben.