Verschiedene Formen von Immobilien Blogs

Gegen einige der Argumente gegen einen Immobilien Blog für Makler gibt es inzwischen Modelle, die die diesbezüglichen Ängste lindern können. Hier gehen wir auf diese Lösungsmöglichkeiten ein und stellen die unterschiedlichen Alternativen vor.

In unserem Artikel Warum es in Deutschland so wenig Immobilien Blogs gibt haben wir uns mit den Ursachen dafür beschäftigt, warum in Deutschland bislang nur wenige Immobilienmakler einen eigenen Blog pflegen. Doch im gleichen Artikel sind auch die zentralen Vorteile eines Blogs genannt, nämlich durch die Schaffung von themenrelevantem Inhalt Ihre Internetseite bei den Suchmaschinen besser zu ranken und zeitgleich die Besucher der Seite von der eigenen Kompetenz zu überzeugen und Vertrauen zu schaffen.

Leser Makler Blog

Wenn Sie interessierte Leser für Ihren Blog gewinnen, haben Sie einen großen Schritt im digitalen Marketing erreicht. Bild: © vadymvdrobot – Fotolia.com

Standard Blog für Immobilienmakler

Der Standard Blog eines Immobilienmaklers befasst sich in der Regel mit den verschiedensten Themen rund um Immobilienfragen. Neben Aussagen über Marktanalysen des eigenen Wirkungskreises können auch ganz allgemeine Themen wie beispielsweise Nebenkosten oder Mietrechtsfragen behandelt werden. Zusätzlich können auch eigene und ganz persönliche Erfahrungen des Maklers einen Blog sehr kurzweilig gestalten – natürlich immer hinter dem Vorhang der Vertraulichkeit. Die drei möglichen Säulen für Immobilienmakler Themen sind also:

  • allgemeine Themen
  • öffentliche, aber auf den eigenen Wirkungsbereich bezogene Aussagen
  • persönliche Erfahrungen
Typen Immobilien Blog

Die Zusammensetzung des Inhalts Ihres Makler Blogs sollten Sie so wählen, wie Sie sich am wohlsten dabei fühlen

Eine spezielle Form des Immobilien Blogs kann hierbei sein, sich auf nur eine dieser drei Säulen zu konzentrieren. Wenn Sie z.B. Bedenken haben, zu viele Informationen preis zu geben und sich so für den Kunden überflüssig machen zu können, so können Sie sich auf die Schilderung persönlicher Erfahrungen und lesenswerter Anekdoten aus Ihrem Berufsleben beschränken.

Die Veröffentlichung von Fachwissen muss aber nicht zwangsläufig bedeuten, dass Sie Ihren Besuchern jedes nötige Handwerkszeug für eine Immobilienvermittlung an die Hand geben. Beschränken Sie sich bei Ihren Ausführungen darauf, schwierige Sachverhalte anzusprechen, Sie müssen den Lesern schließlich kein Allgemeinrezept aufzeichnen. Ihre Chance besteht hier sogar darin, dass der Leser die Schwierigkeiten des Geschäftes versteht und dadurch von selbst sogar zu dem Schluss kommt, dass er diese Themen lieber einem Fachmann überlässt.

Formen von Gemeinschaftsblogs als Alternative

In den USA sind derzeit Gemeinschaftsblogs sehr beliebt. Hier können viele Makler sich beteiligen und Beiträge schreiben, aber keiner muss etwas schreiben. Damit wird der Druck, etwas produzieren zu müssen stark verringert und auch die Themenvielfalt ergibt sich ganz von alleine.

Eine andere Form der Veröffentlichung stellen richtige Diskussionsforen rund ums Thema Immobilien dar. Diese bilden im Gegensatz zum Immobilienmakler Blog eher eine Plattform für den Wissensaustausch unter Experten, in dem nicht nur Informationen gegeben, sondern auch erhalten werden. Diese locken zwar grundsätzlich eher keine potentiellen Kunden an, über eine Google-Suche können diese beim Erkundigen nach einem speziellen Thema aber durchaus auch auf einen Ihrer Beiträge stoßen und Sie somit direkt als Experten wahrnehmen und den Weg auf Ihre eigene Makler Seite suchen.

Blog auch als Wiki denkbar

Oft lesen jedoch fast nur Makler die Maklerblogs und tauschen sich hier über Wissen aus. Die Erreichbarkeit der Kunden ist bei zu speziellen Fachthemen nicht optimal. Lösung zur besseren Kundenerreichbarkeit könnte eine Art Wiki über Immobilienthemen sein, in dem sich Kunden über verschiedene Themen informieren können.

Während eigene Immobilienblogs von Maklern in erster Linie der Bekanntheit des Maklers unter den potentiellen Kunden dienen sollen, stellen die Gemeinschaftsformen Plattformen zum Wissensaustausch dar. Beide Formen des Bloggens bieten die Vorteile für Ihr digitales Marketing, Sie sollten sich daher für die Form entscheiden, die Ihnen am ehesten zusagt. Denn das beste Mittel gegen Zweifel am eigenen Blog ist, wenn Sie Spaß daran haben.

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